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Die Korrektur des Leistenbruchs ist nur durch eine Operation möglich. Das Tragen eines Bruchbands oder einer Leibbinde kann die Symptome zeitweise lindern, wird den Bruch aber nicht beheben.
Bei traditionellen, nicht spannungsfreien Operationsmethoden werden Gewebeschichten mit Nähten zusammengezogen. Bei diesen Operationsverfahren ist eine Spannung des Gewebes durch die Rekonstruktion nicht zu vermeiden. Dies kann zu einem vermehrten Spannungsgefühl und Schmerzen in der Leistengegend führen.
Der dabei entstehende "Zug" hat zur Folge, dass die Gewebestrukturen im Laufe der Zeit wieder nachgeben, d.h. der Bruch wieder auftreten kann. Dies tritt tatsächlich in ca. 10% aller Fälle ein.
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